Ausstellung in der Alten Kirche in Sandbach

Alten Kirche in Sandbach
Google Maps zeigt die Route zur Alten Kirche in Sandbach wenn Sie mit der Fähre ankommen

Vom 27.07.2018 bis 15.08.2018: Ausstellung mit Plastiken und
 Zeichnungen von Christian Zeitler in der Alten Kirche in Sandbach.

Die Eröffnung findet am 27.07.2018 um 18:00 Uhr statt

Glaubensbilder – Lebensbilder 32

Ein Projekt der Pfarre Neuhofen im Innkreis

14. 1. – 30. 6. 2018

in der Pfarrkirche St. Nikolaus, Neuhofen bei Ried im Innkreis (OÖ)

Die vier Evangelisten unterscheiden sich nicht nur durch ihre ethnische Herkunft, soziale Stellung und ihre ursprünglich ausgeübten Berufe, sondern auch im jeweiligen Schreibstil und ihren erzählerischen Schwerpunkten. Gerade ihre sehr unterschiedlichen Charaktere prägen die Evangelien.

Die vorliegenden Arbeiten aus Eginger Granit (Bayer. Wald) sind Teil meiner Werkgruppe der „shiftings“. Dabei wird die Form nicht wie üblich durch Bearbeiten der Außenhaut gewonnen, sondern durch Schnitte; Verschiebungen einzelner Abschnitte entlang den Schnitten führen zu Veränderungen von Form und Statik, das Erscheinungsbild wird also von innen heraus erzeugt!

Ausgangsform ist hierbei immer eine balkenähnliche Säule mit quadratischem Grundriss.

Christian Zeitler

 

Katalog

Der Katalog ist 2017 im Dietmar Klinger Verlag erschienen und kann bei Christian Zeitler  bestellt werden.

Format: 23 x 24 cm
Allonge-Broschur (Klappenbroschur)
72 Seiten mit 80 Abbildungen
Papier: Arctic Volume White 170 g/qm
Ladenpreis: 15,00 Euro
ISBN 978-3-86328-155-7


Auszug aus dem Katalog:

Als „ERFINDUNGEN“ bezeichnet Christian Zeitler die gestalterischen „Systeme“, die ihn seit Jahren beschäftigen. – Er nennt sie auch „PAARUNGEN“ und „SHIFTINGS“ (= etwa „Verschiebungen“). Es sind elementare, uralte, wenn nicht gar zeitlose Seins-Motive, für die er neue Formulierungen findet.
Ausgangspunkt der bildhauerischen Tätigkeit sind auf den rohen Materialblock bezogene und dann direkt auf ihm angerissene (Werk-) Zeichnungen, die schon so konzipiert sind, dass beim Gestaltungsvorgang möglichst wenig weggenommen werden muss, sodass die blockhafte (Grund-) Form ihrer inneren Kraft (und „Seele“) nicht verlustig geht, diese vielmehr gerade infolge der künstlerischen Gestaltung mit Intensität durchscheint. – Das bedarf eines sensibel-vorsichtigen Herangehens, auch handwerklich-technisch.
Das Bestreben, zu einem Kern, einer Mitte und einem Ursprung zu kommen, verlangt, ja erzwingt Beschränkung und (im eigentlichen Wortsinn) radikale Reduktion.
Was aber infolgedessen auf den ersten Blick als nicht-gegenständlich – quasi „abstrakt“ – anmutet, ist doch mit Sinnlichkeit aufgeladen: Man kann sich einer gegenständlich-konkreten Vorstellung nicht entziehen und diese führt bis zu figuralen anthropomorphen Assoziationen.

Oswald Miedl

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